Die 10 besten georgischen Weine - Exklusiv

Die 10 besten georgischen Weine - Exklusiv

Saperavi

Saperavi bedeutet "Färben" und dieser Wein ist das Aushängeschild des georgischen Weins. Der trockene Rotwein, welcher überwiegend in Kachetien angebaut wird, wird auch als "Schwarzwein" bezeichnet, weil sein rotes Fruchtfleisch und seine dunkle Schale ihm eine tiefviolette Farbe verleihen. Sie wird manchmal als "flüssige Nahrung" bezeichnet, wegen seinem intensiven Geschmacks. 

 

Rkatsiteli

Ebenfalls aus Kchetien, ist dies Georgiens beliebtester Weißwein. Traditionell wird er mit intensiv, langem Hautkontakt hergestellt, was zu einem kräftigen, honigfarbenen Wein führt. Er wird oft mit Mtsvane, einem weiteren Weißwein, vermischt und manchmal ohne Haut fermentiert, was die Georgier als "europäischen" Stil bezeichnen. 


Kisi

Ein kachetischer Weißwein - Hybrid aus Rkatsiteli und Mtsvane. Die Sowjets haben ihn wegen seiner niedrigen Erträge dezimiert. Subtiler als Rkatsiteli, wird er manchmal zu halbsüßem Wein verarbeitet. 


Chinuri

Chinebuli (was "exquisit" bedeutet), ist Chinuri der wichtigste Weißwein von Shida Kartli.  das oft für die Herstellung von Schaumweinen verwendet wird. Er wird typischerweise mit grünen Äpfeln, wilder Minze und Honig in Verbindung gebracht und ist nach Hautkontakt strohfarben. 


Shavkapito

Ein wiederentdeckter Shida Rotwein aus Kartli. Je nachdem, wo sie angebaut wird, kann die Traube zu einem vollmundigen oder feineren Wein werden. Es ist ein Wein für Menschen, die Sauerkirschen und Brombeeren lieben. Nicht viele Winzer füllen ihn ab, aber in Tiflis leistet beispielsweise Alapiani eine hervorragende Arbeit, um das herrliche Rot zu erzeugen, mit dem georgische Könige einst geröstet haben.


Tavkveri

Ein weiteres Kartli Rotwein, welcher schon fast verschwunden wäre. Die Rebe befruchtet sich nicht selbst, daher muss sie mit anderen Reben wachsen. Kultiviert mit einem Weißwein wie Chinuri kann diese Rebe ein helles Rot ergeben. Mit einem Shavkapito hingegen wird es ein kraftvollerer roter Wein. Oft wird er zu einem Rosé und manchmal zu einem Sekt verarbeitet. Die Weinhandwerker in Tsedisi sind einer der wenigen Winzer, die diese Traube in georgischen Wein verwandeln.


Tsolikouri

Ein beliebter Weißwein aus Imereti, der für seine Fülle, Zitrustöne und sein Wildblumenbouquet bekannt ist. Der lokale Winzer Gaioz Sopromadze setzt eine Familientradition der Herstellung von Weinen aus Imeretien fort, die bis 1914 zurückreicht. Gekühlt, ist sein Tsolikouri perfekt für einen Sommertag mit Schaukeln in einer Hängematte.


Tsistka

Eine der ältesten Trauben in Westgeorgien. Seine Weichheit hat ihn im Sekt und als Mischung mit Tsolikouri beliebt gemacht. Baia Abuladze ist eine 26-jährige Winzerin, die schöne imeretische Weine herstellt. Ihre Tsitska ist knusprig mit Tönen von Honigtau.


Kvanchkara

Eine spannende Mischung, die auf die 1870er Jahre zurückgeht, als Prinz Dimitri Kipiani rote Aleksandrouli und Mujuretuli zu einem halbsüßen georgischen Wein vermischte. Weil man glaubte, dass Joseph Stalin ihn bevorzugen würde, sehnten sich sowjetische Bürger nach halbsüßen Weinen und Kvanchkara wurde gefälscht, um die öffentliche Nachfrage zu decken. Die Russen erwarten weiterhin süßen Wein aus Georgien. Royal Kvanchkara kaufte das ehemalige sowjetische Weingut, das von Kipiani gestohlen wurde, und hat dort weitergemacht, wo der Prinz aufgehört hat.


Ojaleshi

Eine der ältesten Reben in Samegrelo, Westgeorgien. Ihr Name bedeutet "Weinrebe, die auf einem Baum wächst" und sie produziert einen tiefen, würzigen Rotwein. In Tiflis wird der Familienwein Oda von Keto Ninidze hergestellt. Ihr Mann, Zaza Gagua, stellt auch seinen eigenen Wein, Vino Martville, her. Beide sind der Wiederbelebung der von den Sowjets zerstörten westgeorgischen Weinkultur gewidmet und haben mehrere seltene endemische Reben für die zukünftige Abfüllung gepflanzt.