Fortsetzung: Der Unterschied zwischen Weiß- und Rotwein - Besonderheiten

Fortsetzung: Der Unterschied zwischen Weiß- und Rotwein - Besonderheiten

Wir wissen mittlerweile, dass Weißwein aus weißen Trauben hergestellt wird, aber Rotwein nicht wirklich aus roten Trauben. Alle Infos hierzu können im Blogbeitrag “Der Unterschied zwischen Weiß- und Rotweinnachgelesen werden.

Was wiederum ein ganz anderes Thema ist, ist die Herstellung des sogenannten “Blanc de Noirs”. Aus dem französischen übersetzt bedeutet das so viel wie “Weißer aus schwarzen”, was sich darauf bezieht, dass es sich hierbei um einen Weißwein handelt, der aus dunklen Trauben gewonnen wird. Aber wie funktioniert das denn nun?

Ganz grundlegend kann man sagen, dass aus den dunklen Trauben einfach eine Mostgärung anstatt eine Maischegärung durchgeführt wird, um dann anstatt Rot- einfach Weißwein zu erhalten. Das heißt, dass der Saft vor der Gärung von den Schalen getrennt wird. Denn der Wein wird nur dann rot, wenn die Farbstoffe auf der Haut gelöst werden, was bei der Gärung durch den Alkohol sowie durch den Traubensaft und den enthaltenen Zucker entsteht. Genau aus diesem Grund ist es besonders wichtig das Lesegut unverletzt zur weiteren Verarbeitung zu transportieren, um es dann schnellstmöglich zu keltern, um sicher zu stellen, dass die Traubenschalen von dem Saft getrennt werden.

Wie entsteht dann aber Rosé? Ist dieser nicht eine Mischung aus Weiß- und Rotwein?

Die Antwort lautet ganz klar: Nein. Rosé Weine entstehen durch eine verkürzte Maischegärung aus dunklen Trauben. Das bedeutet, dass Roséweine zunächst wie Rotweine hergestellt werden. Ist die gewünschte Farbe erreicht, wird der Saft von den Schalen entfernt und weiter gegoren.