Ist Rotwein gesünder als man denkt?

Ist Rotwein gesünder als man denkt?

Diese Frage stellen sich sicherlich viele, die hin und wieder regelmäßig zur schönen Atmosphäre ein Weinglas einschenken. Auf diese Frage gehen wir kurz und knackig im folgenden Abschnitt ein und schauen, was wirklich am Rotwein gesund sein kann.

In Rotwein ist doch Alkohol! Das kann nicht gut sein!

Das mag auf dem ersten Blick stimmen, dennoch muss man hier differenzieren: Eine kontrollierte und gemäßigte Menge Alkohol in gewissen Zeitabständen kann sich positiv auf das Herz auswirken. Dies sind Ergebnisse aus Studien, die feststellten, dass ein gewisses Maß an Alkoholkonsum das HDL-Cholesterin erhöhen kann („Hab Dich Lieb-Cholesterin“). Dies führt zu einer Senkung des LDL-Cholesterinspiegels („Lass Das Lieber“-Cholesterin“). Doch wie bei allen Dingen im Leben macht die Dosis das Gift. Die positiven Effekte eines guten Glas Rotweins können schnell zu negativen Folgen führen, wenn man unkontrolliert viel trinkt. Das ist auch häufig ein Fehler, den Menschen bei Weinproben machen, aber das wird in einem anderen Artikel näher erläutert! Nun zur Dosierung: Männern wird geraten, lediglich 20g Alkohol auf einmal aufzunehmen, während Frauen bei 10g Alkohol pro „Konsum“ noch positive Effekte auf ihre Gesundheit erwarten können, was etwa ein Glas (Männer) bzw. ein halbes Glas (Frauen) Rotwein ergibt. Neben Antioxidantien im Rotwein sorgt auch das enthaltene Resveratrol zu einer Risikoreduzierung von Arteriosklerose, Herzinfarkt und Krebserkrankungen.

Kurzum zusammengefasst:

  • Ein kontrollierter Konsum von Alkohol kann die Herzgesundheit steigern
  • Rotwein kann sich im gewissen Maße positiv auf die Cholesterinwerte auswirken
  • Männer sollten dabei höchstens 20g Alkohol am Tag konsumieren (1 Glas Rotwein)
  • Frauen sollten nur 10g Alkohol täglich konsumieren (halbes Glas Wein)
  • Antioxidantien im Rotwein (durch Beeren und Trauben) können freie Radikale im Körper abfangen.
  • Resveratrol kann das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Krebserkrankungen signifikant senken