gtag('config', 'AW-779216467'); Wein und Gesundheit – Wein-Georgien

Wein und Gesundheit

Jeder von uns hat schon einmal gehört, dass ein Glas Rotwein am Tag gesund sein soll. Auch im Altertum galt Wein als Medizin. Der antike griechische Arzt Hippokrates verabreichte seinen Patienten zum Beispiel Wein, um deren Magen-Darm-Beschwerden zu lindern oder um sie zu beruhigen.

Aber stimmt das oder ist das Ganze nur ein Mythos? Und sollte etwas daran wahr sein, was macht den Wein so gesund?

Es ist tatsächlich so, wer sich regelmäßig ein Glas Wein gönnt muss seltener zum Arzt. Das zeigt jetzt eine neue Studie der Harvard University. In dieser Studie wurden 21.000 Probanden über 6 Jahre hinweg untersucht. Hierbei sollte die eine Hälfte der Testgruppe täglich ein Glas Wein (125ml) zu sich nehmen und die andere von diesem täglichen Ritual absehen. Anschließend wurde die Summe der Krankenhausaufenthalte beider Gruppen während des Testzeitraums dokumentiert. Verblüffender Weise mussten die Personen, die täglich ein Glas Wein tranken, im Schnitt 11% weniger ins Krankenhaus, als die Gegengruppe.

Aber woran kann das liegen? Ist das Zufall oder hat der Wein tatsächlich etwas damit zu tun?

Grundsätzlich gibt es beim Wein 2 Faktoren, die einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben:

Der erste ist der so genannte „Alkohol-Effekt“.

Ein regelmäßiger und maßvoller (!) Alkoholgenuss beeinflusst Unser Cholesterin-Verhältnis günstig. Hierbei wird mithilfe des Alkohols der Spiegel des schlechten LDL-Cholesterin im Blut gesenkt und das gute HDL-Cholesterin im Blut erhöht. Das wiederum hemmt die Verklumpung der Blutplättchen und mindert so die Thrombosegefahr. Aber auch wenn der Alkohol viele positive Einflüsse auch unseren Körper hat, darf nicht vernachlässigt werden, dass Alkohol auch schlecht für unsere Leber ist und in höheren Dosen bleibende Schäden verursachen kann.

Der nächste Effekt ist der „Wein-Effekt“.

Die Trauben aus denen Wein hergestellt wird enthalten wertvolle Substanzen für den Körper. Dazu zählen Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Catechine, Polyphenole und Resveratrol. Diese sogenannten Anti-Oxidanzien sind in der Lage, freie Radikale unschädlich zu machen. Auch sie verhindern das Verklumpen der Blutplättchen, indem Sie beispielsweise das LDL-Cholesterin im Blut vor Oxidation schützen und so der Arteriosklerose vorbeugen. Die Aterienverkalkung im Alter ist eine der Hauptrisikofaktor von Herzkrankheiten. Schon vor einiger Zeit fanden Forscher der Harvard Universität heraus, dass Resveratrol den Eiweißstoff Sirtuin aktiviert. Dieser soll ebenfalls vor Krebs und Herzinfarkt schützen. Eine Mainzer Studie konnte wiederum zeigen, dass Resveratrol die Bildung von Entzündungsfaktoren hemmt.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Wein keine Medizin oder ein Allheilmittel ist, aber dennoch positive Auswirkungen auf unseren gesamten Organismus haben kann. Wie es so oft im Leben ist macht die Dosis das Gift und der maßvolle Genuss von Wein kann uns ein besseres Lebensgefühl geben.